Der Flintenschuetze

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Flintenausbilderkurse

Der Ausbilderkurs

Flintenschießunterricht muss - wie jeder Unterricht- einem schlüssigen Konzept folgen. Der Ausbilderkurs vermittelt Ihnen das notwendige Rüstzeug effektiven Unterricht zu erteilen. Nach Ihrer engagierten Mitarbeit in diesem Kurs verfügen Sie über das Wissen Anfängerschützen effizient und erfolgreich ausbilden zu können. Da der Kurs für deutsche Verhältnisse neues Terrain beschreitet, habe ich mich im Folgenden um eine genauere Darstellung der Inhalte bemüht: 
 
1) Theoretische Einweisung in das Flintenschießen
2) Waffenlehre und Schaftüberprüfung
3) Unterrichtsaufbau
4) Schülerdiagnose
5) Anleitungsinhalte
6) Anwendung moderner Simulations - und Analysesysteme
7) Kommunikation
8) Der selbstbewußte Flintenschießschüler
9) schriftliche Prüfung und praktische Lehrprobe

 
Konkretes (ideales) Anforderungsprofil an die Ausbilderkursteilnehmer

Die Teilnehmer des Ausbilderkurses sind grundsätzlich erfahrene Flintenschützen. Sie praktizieren Idealerweise selbst regelmäßig das Wurfscheibenschießen in mehreren Disziplinen, sind in der Lage die Waffe fehlerfrei anzuschlagen und erzielen dabei in Anwendung der bekannten Schießmethoden (pull through, pull away, move- mount- shoot, maintained lead) konsistente Trefferquoten. Hinter einem Schützen stehend können sie in der Regel den Sitz der Schrotgarbe in der Luft erkennen. Mit Geduld beobachten sie Details. Sie können auf andere Menschen eingehen, sich diesen kurz und präzise mitteilen und können sachlich knapp überzeugen. Auf wechselnde Anforderungen reagieren Sie flexibel.

Ziele des Ausbilderkurses

Der Ausbilder soll erfolgreich unterrichten können. Z. B. in der Jungjägerausbildung soll er seine Schüler effektiv zum Treffen führen können.

Der Ausbilder soll den Anfänger in die Lage versetzen unter Beachtung der Sicherheitsregeln erfolgreich einfache anfliegende Wurfscheiben Skeet und abfliegende Wurfscheiben Trap zu beschießen. Der Erfolg des Schülers soll sich möglichst schnell einstellen um Frustrationen zu vermeiden. Der Schüler soll schnell spüren, dass dieser Sport Vergnügen macht. Der Schüler soll mit Methode und nicht zufällig treffen. Während des Unterrichts soll der Schüler aufgrund der Unterweisung Fortschritte machen, einen leicht steigenden Schwierigkeitsgrad bewältigen und aufgrund der Unterweisung mit Freude und steigendem Selbstvertrauen bei der Sache sein. Kurzum, der Ausbilder muss eine freundliche, kompetente Atmosphäre schaffen können, und den Schüler überzeugend motivieren können. Der Ausbilder muss seinem Schüler die Waffe richtig anpassen können. Ein evtl. Kreuzblick mit dem falschen Führauge ist zweifelsfrei zu korrigieren. Gegebenenfalls muss die Schäftung der Waffe mit Hilfsmitteln (Schafterhöhungen, Überzügen, und Verlängerungen) dem Schüler passend gemacht werden. Falls alles nichts hilft, ist eine andere Waffe zu besorgen. Ein Versagen des Ausbilders in diesem Punkt ist nicht tolerierbar. Die Ausbildungsleistung ist methodisch und reproduzierbar. Sie wird mit den Kursteilnehmern eingeübt. In der Unterrichtsprobe des Ausbilderkurses soll der angehende Ausbilder deshalb beweisen, dass er das vermittelte Wissen des Kurses anwenden und in Zukunft erfolgreich unterrichten kann. Er erhält deshalb nach der Reihe 3 Schüler zur Unterweisung am Stand unter Beobachtung des/der Chefinstruktor(s)en. Nach erfolgreich absolvierter Lehrprobe erhält der Ausbilder ein Zertifikat als Leistungsnachweis.

Prüfungskriterien nach denen die Ausbilderaspiranten während der Unterrichtsprobe bewertet werden:

1) Sicherheit/Kontrolle
2) Instruktionsinhalte
3) Diagnosefähigkeit
4) Kommunikationsfähigkeit
5) Fähigkeit das Selbstvertrauen des Schülers zu stärken


Punkteskala 1-10 Ausreichend 5 Punkte; Die Leistungen des Ausbilders müssen nach allen Kriterien mindestens ausreichend sein.

Ausrüstung des Ausbilders

Wenn Sie als angehender Ausbilder den Kurs besuchen, sollten Sie eine Waffe (Bockdoppelflinte, Doppelflinte) mit möglichst offener Bohrung- geeignet für einfache querfliegende Ziele - mitbringen. Auch Halbautomaten sind erlaubt, sofern von Ihnen selbst zweifelsfrei die sichere Handhabung dieser Waffe beherrscht wird. Sollten Sie Flinten in kleineren Kalibern, z. B. Kaliber 16 und 20, 28 besitzen, kann es hilfreich sein, wenn auch diese mitgebracht werden. Denn der Ausbilderaspirant kann gebeten werden, auch Personen von kleinerer Statur als normal zu unterrichten. Im Kurs werden weitere Ausbildungswaffen bereitgehalten.

Bitte bringen Sie neben ihrer normalen Schießbekleidung (Schießweste) auch wetterfeste Kleidung für sich selbst mit. Ebenso je 2 Sets Gehörschutz und Schutzbrille (klar) . Und nach Möglichkeit eine zweite Schießweste für Rechts- und Linksschützen gleichermaßen geeignet.

Jeder Ausbildungskursteilnehmer muss weiter folgende Dinge bei sich haben:

1) Pufferpatronen in den Kalibern seiner Waffen
2) Gummischafterhöhungen (werden gestellt)
3) Schaftverlängerungen aus Gummi oder Leder
4) Schusspflaster (Kleinkaliber) schwarz
5) Rolle Isolierband
6) Ein Handtuch
7) Schreibzeug

 
   
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