Der Flintenschuetze

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Esseviere

Die Maßschäfterrei Esseviere, Maßschäfte und Schaftmessgeräte

In Italien findet der Flintenschütze alles was er braucht: Schießstände in genügender Anzahl, Flintenhersteller, Zubehörlieferanten und Schäfter. Der wohl bekannteste Betrieb für Maßschäfte ist Essevierre in Gardone. Gegen Terminvereinbarung bekommt man dort eine Maßschäftung in 1-2 Tagen. Geschäftet werden allerdings nur Flinten italienischer Bauart mit Kastenschloss und Standardbasküle. Flinten, die nicht in Italien gebaut werden oder über Seitenschlosse/Seitenplatten verfügen, werden abgelehnt, bzw. müssen mit angeschäfteten Schaftrohlingen angeliefert werden, weil die Anschäftung an die Basküle nach Schablone maschinell erfolgt und nicht jede Schablone zu zu jeder Basküle weltweit vorgehalten werden kann. Als Kunden werden Professionals bevorzugt.


Mit jedem Auftrag sollte ein ausgefülltes Schaftdatenblatt abgegeben werden. Die Verständigungssprachen sind Italienisch oder Französisch. Die zwei in der Firma tätigen Schäfter sind absolute Spezialisten, die kaum etwas anderes tun als eben Flinten zu schäften. Sie verfügen über einige Jahrzehnte an Erfahrung. Beide begannen ihren Job mit 14 Jahren. Immer wieder erstaunlich ist die Geschwindigkeit, mit der man bei Essevierre einen Maßschaft herstellt. Ich bin froh mit diesen beiden Spezialisten arbeiten zu können und ich habe von ihnen einiges gelernt.


Letzteres war mir sehr wichtig, denn zu einem ordentlichen Schießunterricht gehört es eben auch, dass den Schülern die Flinten korrekt angepasst werden können. Seit Jahren verwende ich dafür meinen Zwei - Elemente Verstellschaft für die Marocchi M99. Außderdem habe ich verschiedene Schäfte für die Marocchi-, Zoli- und Peruginiflinten um konkrete Anpassungen an die körperlich oft sehr unterschiedlich geformten Schützen direkt am Schießstand machen zu können. Zur Abnahme der Maße verwende ich das klassische Vertikalmessgerät - und ab dem Jahr 2007 - werde ich auch das Varioschaftmessgerät von Blaser für das F3 Flintensystem beginnen einzusetzen. In den ersten Quartalen 2007 werde ich zunächst diverse Vergleichsmessungen an vorhandenen Schäften vornehmen, deren Maße bereits vorliegen und von Essevierre ermittelt wurden. Dabei werde ich beide Geräte einsetzen. Denn ich muss sicher gehen, dass beide Geräte wirklich gleich messen. Bzw. - sofern vorhanden - die Unterschiede definiert werden. Nur dann können nämlich Maße des Blaser Variosystems auch an die für mich tätigen Schäfter weitergeben werden. Dies ist mir sehr wichtig, denn die Arbeit mit Essevierre ist eingespielt und funktioniert einwandfrei. Also werden wir ein bißchen spielen müssen.


 

Das Blaser Varioschaftsystem ist grundsätzlich eine glänzende Idee, weil es nicht ein zusätzliches Gerät ist, sondern ein Messgerät an der Waffe selbst. So kann es als Immerdabeigerät wertvolle Dienste leisten. Der Nachteil des Blaser Varioschaftsystems ist sein Gewicht. Richtig auf den Schützen eingestellt kann der Schütze wegen des Gewichtes schwer fühlen, wie sich der optimal eingestellte Schaft anfühlt, wenn er damit schießt. Dafür ist der Schaft viel zu sehr Gerät. Ich hätte mir gewünscht Blaser hätte ihn konsequenter als schießbaren Schaft umgesetzt und mit Kunststoffteilen viel leichter gebaut und mehr in der Gewichtsklasse eines normalen Verstellschaftes belassen.


Hochwertiges Holz ist etwas sehr Schönes. Aber man sollte dieses hochwertige Naturprodukt nicht an einfache Waffen von der Stange verschwenden.

 
   
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