Der Flintenschuetze

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Reederei Peter Deilmann-Kreuzfahrten Für Flintenschützen

eine Reise mit der Flinte auf dem Traumschiff der Reederei Peter Deilmann

Die Reederei Peter Deilmann ist Eigner und Betreiber der MS Deutschland - dem aus dem TV bekannten Traumschiff. Auch auf den großen europäischen Strömen fahren luxeriöse Flußschiffe der Peter Deilmann Reederei.  Bei Peter Deilmann hatte man im Herbst 2006 die wundervolle Idee, ein weiteres Aktivitätenprogramm für die Passagiere anbieten zu wollen. Ich durfte an dieser Idee mitarbeiten, das Ergebnis ist ein Kreuzfahrtprogramm für Flintenschützen. (siehe auch den Bericht über die erste Reise 2007 weiter unten!). Die erste Reise 2007 war ein echtes Flintenerlebnis und in 2008 werden 2 weitere Reisen angeboten - eine Seereise und eine Flussreise. Das nachstehende Prospekt im PDF Format führt  in die Welt von Peter Deilmann für Flintenschützen:




Für den Prospekt-Download bitte auf das Bild klicken!



Reisebericht „Kreuzfahrt für Flintenschützen“

mit der DEUTSCHLAND rund um Großbritannien vom 3.9. bis 17.9.2007.

Im Spätherbst 2006 bat mich die Peter Deilmann Reederei, eine Themenreise für Flintenschützen im Rahmen einer Kreuzfahrt des Traumschiffes „Deutschland“ rund um die englischen Inseln auszuarbeiten und als Coach zu begleiten. Als die „Kreuzfahrt für Flintenschützen“ im September 2007 in Hamburg startete, war es für die Reederei eine weltweite Premiere, wurde doch eine solche Themenreise in Verbindung mit einer Kreuzfahrt überhaupt erstmalig angeboten. Das Programm der Flintenschützen bestand aus Übungsschießen auf der bordeigenen Wurfscheibenanlage, Training mit einem von mir mitgebrachten Simulationssystem und landseitig aus dem Besuch der schönsten Flintenschießplätze. Denn der englische Kulturraum ist das Mekka des sportlichen Flintenschießens mit mehr als 600 Schießständen. Sie sind großenteils professionell geführt und können in der Qualität optisch mit den schönsten Golfanlagen konkurrieren.

Flintenschießen zählt ebenso wie Golf zu den Bewegungssportarten, stellt hohe Anforderungen an Konzentration und Koordination und bietet einen hohen Entspannungsfaktor. Flintenschießen ist in mehreren Disziplinen olympisch, wird in Deutschland aber wenig ausgeübt. Dennoch gelingt es Einzelkämpfern des Deutschen Sportschützenbundes, sich auch hier auf dem internationalen Parkett bei Olympia und Weltmeisterschaften zu behaupten. Zum Breitensport kann das Flintenschießen in Deutschland allerdings nicht ohne weiteres gezählt werden. In England ist dies völlig anders, allerorts gibt es Möglichkeiten zur Ausübung des sportlichen Flintenschießens – und sehr wichtig – es gibt ein relativ verbindliches Ausbildungssystem. Und - in England gehören Grundkenntnisse in Sportarten wie Golf und Flintenschießen zu den Angeboten einer gehobenen Schulbildung.

So erwartete die Flintenschützen der Kreuzfahrt ein regelrechter Kulturtransfer und brachte manchen der Teilnehmer im Angesicht der gebotenen Möglichkeiten in ungläubiges Staunen. Unsere erste Anlaufstation war das Hotel Gleneagels des ehemaligen Formel 1 Rennfahrers Sir Jackie Stuart. Nur am Rande sei erwähnt, dass Stuart, aus einer schottischen Gamekeeper Familie stammend, bis zu seiner Heirat sein Geld auch als Flintenschütze auf Preisschießen verdiente und sich über die Flinte Kontakte erschloss, die ihn schließlich zur Formel 1 führten. So unterhält sein Hotel auch eine Flintenschießschule, die von Kunden – darunter sind auch viele Stars - aus der ganzen Welt besucht wird.

Den Bus von unserem Hafen Leith teilten wir mit der Gruppe der Golfer, die kaum glauben wollten, so etwas wie Flintenschützen mit an Bord der „Deutschland“ zu haben. Was machen Sie denn dort? Schießen Sie etwa auf unserem Golfplatz? Auf dem Schießgelände in Gleneagels erwarteten uns unglaublich weite Ausblicke. Von hohen Türmen wurden uns Wurfscheibenziele in allen Winkeln und Höhen präsentiert und forderte die Schützen bis zum Rand ihres Könnens – und darüber hinaus. Die Zeit verging wie im Fluge, ungläubig schauten alle Teilnehmer, dass es schon vorbei sein sollte. In Gleneagles war für die Teilnehmer bereits eine Tür zu einer anderen Welt aufgestoßen worden.

Die nächsten beiden Landgänge auf der Kreuzfahrt waren mit Rücksicht der begleitenden Partner unserer Schützen ohne Flintenschießaktivitäten geplant. Auf der Isle of Man hatten wir unseren zweiten Landausflug der Schützen. Die Insel hat 70.000 Einwohner, eine eigenständige Regierung, die Einkommensteuer beträgt 10% pauschal und - für uns wichtig - dort gibt es drei Flintenschießplätze. Mit unseren Schießwesten bekleidet und mit den Waffenkoffern in der Hand entstiegen wir den Tenderbooten. Die Reaktion des Hafenpolizisten: „Ah! Shootgunners – welcome!“ Mit dem Kleinbus ging es über die engen Inselstraßen zu einem privaten Schießclub, mit dessen Vorstand ich verabredet hatte, dass meine Gruppe an der sonntäglichen Competition teilnehmen würde. Wir begaben uns also in echte lokale britische Schützenatmosphäre der ländlich geprägten Inselbevölkerung. „Good Morning – We are the Germans!“ Ein schallendes Lachen ging durch den Raum, Händeschütteln, Tee, Einteilung der Schützen für den Wettkampf und wir waren integriert. Unkompliziert, als wären wir schon hundertmal dort gewesen. Ein Schütze unserer Gruppe schaffte es sogar auf den 3. Platz – Anerkennung von allen Seiten.

In Liverpool hatte ich einen Coaching Termin auf Catton Hall Shooting Ground vereinbart, einem sehr gepflegten Schießplatz mit eigenen Trainern. Jonathan, unser Trainer, war Offizier bei der Navy gewesen und bemühte sich mit unendlicher Geduld, unseren Schützen sehr korrekt typische Ziele konform nach der CPSA Methode schießen zu lassen. Auf der Rückfahrt zum Schiff schliefen die Mitglieder der Gruppe fast vollzählig ein. So viel Kraft und Konzentration hatte der Tag gekostet.

Unser nächstes Ziel - Fallmouth - war wieder „Flintenfrei“. Ich überbrückte die Zeit mit ein paar Bewegungsübungen und dem Simulator und stimmte alle auf den Höhepunkt der Reise in London ein. Geplant war ein ganztägiger Besuch bei E. J. Churchill Gunmakers Shooting Ground in West Wycombe. Es ist der größte Schießplatz Englands mit fast 300 Wurfmaschinen, eingebettet in eine eigens dafür gestaltete Landschaft. Hinzu kommt: die Lage des Platzes ist grandios. Meine Schützen ahnten nicht im Entferntesten, was da auf sie zukommt - sie würden überwältigt sein. Als wir nach einem kurzen 2. Frühstück in diese großartige Welt des Flintenschießens eintauchten, sah ich nur noch in freudig faszinierte Gesichter. Nach 3,5 Stunden vielfältiger Herausforderungen und einem Lunch hatte ich eine Besichtigung der Werkstatt von Churchill Gunmakers mit meinem Freund Lee Buttler organisiert. Andächtig bewunderten wir einen Koffer mit zwei Schwesternflinten im Wert von 160.000 Pfund und lauschten den Ausführungen des Werkstattchefs Lee über die Herstellung von Flinten des Hauses E.J. Churchill. Nachmittags auf dem Schießstand stürzten sich alle nochmals auf weitere Herausforderungen. Man machte erstmalig Bekanntschaft mit einem Grouse Butt. Dort werden die Flugbilder der schottischen Moorhühner mit Hilfe von Wurfscheiben nachgestellt.

Damit der Abstieg in den Alltag nicht allzu schwer fiel, schossen wir am nächsten Tag während unserer Rückfahrt nach Hamburg nochmals mit der Anlage an Bord. Einhelliger Kommentar meiner Gruppe: Let’s do it again! Wir stehen – auch nach der Reise – immer noch in Kontakt, haben telefoniert, uns verabredet.

 
   
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